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Landesmeisterschaft Bayern 2019 im Jollenmehrkampf

„8. Frankencup“ in Hof mit mäßiger Beteiligung

Der 8. Frankencup im Jollenmehrkampf im oberfränkischen Hof wurde in diesem Jahr in Absprache mit dem Deutschen Seesportverband auf das Wochenende des 13./14. Juli 2019 gelegt. Ob dies nun für den Marine-Verein Hof und die angereisten Wettkämpfer so günstig war? Wohl eher nicht, denn bis zum Wettkampfbeginn haben sich letztendlich nur vierzehn Boote angemeldet. Leider konnte in keiner Bootsklasse eine Rangliste gewertet werden. An den Start gingen lediglich sechs Optis, drei 420 er und fünf Ixys. Ein wesentlicher Grund für die ausbleibenden Teilnehmer dürften wohl die Sommerferien in Thüringen und Sachsen sein.

Nichtsdestotrotz konnte der erste Vorsitzende des MV Hof, Mirco Schlegel, die 22 gut gelaunten Seesportler aus sechs Vereinen, u. a. aus Ueckermünde und Stuttgart mit mehreren hundert Kilometern Anreise, am Samstagvormittag auf dem Sportplatz der Bonhoeffer-Schule am Südring begrüßen. Der Wettergott hatte dann auch ein Einsehen und schloss die Himmelsschleusen pünktlich zum Beginn der Disziplin Wurfleine.

Nach der Steuermannsbesprechung an der Bootshalle des Untreusees  ging es dann für die Besatzungen aufs Wasser. Bei einem recht frischen und stetigen Wind ohne Niederschlag, konnten mit einer großzügigen Pause nach zwei Wettfahrten, bis 17 Uhr die vier erforderlichen Wettfahrten abgesegelt werden. So konnten die Boote noch am Abend abgeriggt und aufgeladen werden.

Am Sonntagvormittag ging es bei leichtem Regen in die Turnhalle zum Knoten. Wegen der wenigen Teilnehmer ging dies auch recht flott von statten. Begeistert hat hier die jüngste Teilnehmerin in der Kategorie „Optimist“, Anna Katharina Kalz vom ESV Lok Zittau, die mit ihren acht Lenzen die Knotenbahn locker in 45,1 Sekunden ohne Fehler absolvierte!

Nach dem üblichen Schnitzel mit Kartoffelsalat erfolgte die Siegerehrung pünktlich um 13 Uhr im Foyer des TPZ, wo die Wettkämpfer wieder am Wochenende übernachten konnten.

Die gesonderte Segelwertung beim JMK wird in Hof ja mit dem „ewigen“ Wanderpokal des Landesverbandscup des Deutschen Marinebundes bedacht. Leider nahm auch heuer wieder kein Boot an dieser für alle Segler offenen ausgeschriebenen Regatta in der Yardstickwertung teil.

Die Erstplatzierten des Landesverbandscups erhielten aus den Händen von Stadtrat und Schatzmeister des MV Hof, Matthias Mergner, stellvertretend für den verhinderten DMB Landesverbandsleiter Hans-Gerhard Braun, den jeweiligen Wanderpokal in ihrer Bootsklasse. Bei den „Optimisten“ war dies Luisa Bürkle vom MV Stuttgart. In der 420er Wertung belegte die Crew Andreas Bossenz/Sylvia Blumhardt, ebenfalls vom MV Stuttgart den ersten Platz. Sieger bei den Ixylons wurde die Besatzung Silvio Schäffner mit Uwe Lottenburger vom SSC Ueckermünde.

In der Gesamtwertung des „Frankencups“, also alle drei Jollenmehrkampfdisziplinen zusammengerechnet, erreichten Sven Kruse und Mario Kirsch vom STC Knappenrode bei den „Ixylons“ Rang drei, vor Fabian Sämann und Aurelia Kalz vom ESV Lok Zittau. Sieger wurden auch hier wiederum Silvio Schäffner mit Vorschoter Uwe Lottenburger vom SSC Ueckermünde.

Bei den 420ern lag in der Gesamtwertung die Hofer Crew Fabian Schlegel und Henrik Stengel auf Platz drei, nach Andreas Bossenz und Sylvia Blumhardt vom MV Stuttgart. Erste  wurden hier die Gebrüder Uwe und André Eberhardt vom MV Stuttgart.

Bei den  „Optimisten“ errang Arthur Bode von der MJ Hof den dritten Platz, vor Kathrin Bürkle aus Stuttgart auf Rang zwei. Sieger bei den Optis wurde Luisa Bürkle ebenfalls aus Stuttgart. Die jeweiligen ersten drei Plätze erhielten wieder Pokale, alle anderen Sportler wurden natürlich, wie in Franken üblich, mit Urkunden bedacht.

Ein Dank des Marine-Vereins Hof geht an die fairen und entspannten Wettkämpfer. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Therapeutisch-Pädagogischen-Zentrums, der Bonhoeffer Schule für die Bereitstellung ihrer Liegenschaften und natürlich allen Helfern, und Kampfrichtern für die geleistete Unterstützung. Wir freuen uns auf nächstes Jahr, hoffentlich mit mehr Teilnehmern!

A.S.

 

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