headerbild Wir sind Weltbürger.

Kuttercrew des MV Hof in Berlin

61. Reichpietsch-Köbis-Pokal im Kuttersegeln

Bereits zum zwölften Mal in Folge nahm die Kuttercrew des jetzigen Marine-Vereins Hof am Max Reichpietsch und Albin Köbis-Gedächtnispokal im Kuttersegeln teil, der vom Seesportclub Berlin-Grünau bereits zum 61. Male am Wochenende des 05. und 06. Oktober ausgerichtet wurde.

Der Negativtrend der Teilnehmerzahlen auch bei dieser traditionellen Kutterregatta, benannt nach den 1917 hingerichteten Matrosen der Kaiserlichen Kriegsmarine und Vorkämpfern der „Novemberrevolution“, setzt sich leider weiter fort. Waren es noch 2007, als wir dort erstmalig teilnahmen, insgesamt dreiundzwanzig Kutter, meldeten sich heuer lediglich zwölf Mannschaften an.

Der Hofer Kutter ZK 10 „Achilles“ mit Skipper Matthias Mergner, Josef Obermeier, Alexander Spörl, Manuel Radenz und Marco Mörtl verlegte bereits am Freitag, den 04.10.2019, bei strömendem Regen nach Berlin. Auch bei der Hofer Kuttercrew machen sich leider die Interessenten rar, denn der Saisonabschlusswettkampf in Berlin war leider nur die zweite besuchte Kutterregatta in dieser Saison. Alle weiteren geplanten mussten mangels Teilnehmer abgesagt werden. Und auch für dieses Race musste ein weiterer Mitsegler aus Berlin shanghait werden, um die Mindestbesatzung sicherzustellen.

Nach dem Kranen wurde in die Gastliegebox beim benachbarten Wassersportverein Berlin-Karolinenhof verholt. Dort wurde wieder das „Penthouse“ gemietet, 3 Zimmer ohne Küche, aber mit Bad und Polsterbetten. Ein Dank gilt hier wieder an den Vorsitzenden des WSVK, Mario Wowsnik, für seine überaus freundliche und kameradschaftliche Gastfreundschaft.

Sehr gute, aber nicht mehr so günstige Berliner Hausmannskost gab es zum Abendmahl im öffentlichen Vereinslokal des Wassersportvereins 1921 e. V. Neuer Pächter, gehobene Preise.

Dass der Herbst mittlerweile in Deutschland Einzug hielt, war dann am ganzen Samstag zu spüren. Zwar war es mit 10 Grad verhältnismäßig warm, doch regnete es bis etwas Mittag leicht. Dafür blies der Wind recht ordentlich, so dass bis 17 Uhr schöne vier Wettfahrten abgesegelt werden konnten. Bei den ersten zwei Wettfahrten erwischten wir einen guten Start und sicherten uns Platz vier und drei. Bei den beiden weiteren Umläufen belegten wir Rang fünf und sieben.

Der Sonntag zeigte sich dann so, wie es eben einem Sonntag gebührt. Der strahlende blaue Himmel und Sonnenschein nach einem nebligen Morgen versprach einen schönen Abschluss der Regatta. Auch der Wind wehte etwas schwächer als am Vortag, doch man kam ganz gut voran. Um 10 Uhr wurde dann auch zum letzten Lauf „getutet“. Und dieser lief für die „Achilles“ mehr als phänomenal. Zwar wurden wir an der ersten Boje noch von der „Medusa“ aus Rangsdorf eingeholt, diese verschätzte sich aber auf der Zielkreuz. Wir hatten unseren persönlichen Wind und fuhren als erste durchs Ziel!

In der Gesamtwertung belegten wir dann den sehr guten vierten Platz. Sieger wurde der Lokalmatador „ruhelos“ vom SSC Berlin-Grünau.

 

 

Zurück zur Übersicht